ml.Jugend C1 - Punktspiele

Oberliga Sachsen
  Mannschaft Sp. Tore Pkte. Diff.


Oberliga Sachsen
Datum
Uhrzeit Heim Gast Tore  
So 16.09.2012 10:30 HSV Dresden Radebeuler HV 40 : 25Bericht
Sa 22.09.2012 10:00 Radebeuler HV NSG Westsachsen 22 : 50Bericht
So 30.09.2012 09:30 Radeberger Sportverein Radebeuler HV 27 : 30Bericht
Sa 06.10.2012 10:00 Radebeuler HV Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch 18 : 38Bericht
Sa 13.10.2012 14:00 NSG RIO Radebeuler HV 28 : 23Bericht
Sa 10.11.2012 13:00 NSG Rottluff/ Limbach II Radebeuler HV 37 : 27Bericht
Sa 17.11.2012 10:00 Radebeuler HV NSG Rottluff/ Limbach 20 : 41Bericht
Sa 24.11.2012 10:00 Radebeuler HV NSG EHV/Nickelhütte Aue 15 : 38Bericht
Sa 01.12.2012 13:00 SV Koweg Görlitz Radebeuler HV 40 : 25
Sa 08.12.2012 10:00 Radebeuler HV LHV Hoyerswerda 29 : 23Bericht
Sa 15.12.2012 10:00 Radebeuler HV HSV Dresden 28 : 31Bericht
So 06.01.2013 10:00 Radebeuler HV SC DHfK Leipzig 19 : 38Bericht
Sa 12.01.2013 12:15 NSG Westsachsen Radebeuler HV 36 : 30Bericht
Sa 19.01.2013 10:00 Radebeuler HV Radeberger Sportverein 24 : 20Bericht
So 27.01.2013 12:15 Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch Radebeuler HV 41 : 12Bericht
Sa 02.03.2013 15:30 SC DHfK Leipzig Radebeuler HV 41 : 25
Sa 09.03.2013 10:00 Radebeuler HV NSG Rottluff/ Limbach II 26 : 25
Sa 16.03.2013 10:00 Radebeuler HV NSG RIO 25 : 37
Sa 23.03.2013 14:30 NSG EHV/Nickelhütte Aue Radebeuler HV 46 : 16
So 07.04.2013 12:00 NSG Rottluff/ Limbach Radebeuler HV 42 : 18
Sa 13.04.2013 10:00 Radebeuler HV SV Koweg Görlitz 35 : 34
Sa 20.04.2013 13:15 LHV Hoyerswerda Radebeuler HV 26 : 25




 

HSV Dresden -  Radebeuler HV    40:25 (16:15)

Für die einzige Sachsenligatruppe des Radebeuler HV, die C-Jugend-Mannschaft um die Trainer Johannes Hartmann und Sebastian Niesen, begann am Sonntag der Start in die neue Saison.

Nachdem am Wochenende zuvor, beim Vorbereitungsturnier in Radebeul, bereits ein erstes Kennenlernen mit unserem heutigen Gegner stattgefunden hatte, ging es heute mit klaren Vorstellungen ans Werk.

Die 3:3 Abwehrreihe galt es weiter zu festigen und zu verbessern, sowie das Angfriffsspiel in strukturiertere Bahnen zu bringen. Die klare Ansage für die kommende Saison lautet immerhin: Ausbildungsorientiertes Arbeiten!- Also interessieren uns Spielergebnisse relativ wenig, sondern das Erreichen von gesteckten Zielen.  Eifrig und Lauffreudig will sich die Mannschaft jene Ziele erfüllen.

Gegen die kräftig gebauten Spieler des HSV Dresden konnte uns zwangsläufig nur eine offensive Deckungsvariante zu Ballgewinnen bringen. In den ersten 10 Minuten hat sich jeder Spieler seiner individuellen Abwehraufgabe  angenommen und im Gesamtpaket für eine gute Defensivleistung gesorgt. Waren beim Vorbereitungsturnier die Messen bereits nach wenigen Minuten gelesen, so erspielte sich die RHV-Jugend über ein cleveres Angriffsspiel bis zur Dresdener Auszeit in der 11. Minute ein 7:7 unentschieden. Auch nach der Auszeit fiel das Spiel der Landeshauptstädter beschwehrlich aus, sodass sich der RHV beim 9:11 sogar bald in Führung sah.  Mit der Zeit stellte sich der HSV aber auf das Angriffsgeschick des RHV ein, sodass wir nun mehrmals scheiterten und der HSV mit einer 4:0- Serie das Spiel wieder in die Hand nahm. Kurz vor dem Halbzeitpfiff brummte nun der Motor von Dominic Tautz auf, welcher mit den nächsten 3 RHV-Toren aus dem Rückraum, für eine gekonnte Abwechslung sorgte und die Mannschaft im Spiel hielt.

Zum Pausentee mit 15:16 war bereits das Tagesziel erreicht. Eine solide Deckung, ein cleverer und probierfreudiger Angriff und alles in allem ein unerwartetes, knappes Spiel.

Gewarnt vor einer nun ehrgeizigereren Dresdener Mannschaft, die deutlich unter ihren Erwartungen blieb, ging die RHV-Jugend in die zweite Hälfte. Bis zum 18:19 in der 30.Minute hielt man das Spiel noch offen, es war jedoch langsam anzumerken, dass die Auswechselbank mit 3 Wechselspielern heute dünn besät war. So ließ folglich die Kondition und parallel die Konzentration zunehmens nach. Auch liet unsere Lauffreude sehr darunter, was es dem HSV nun einfacher machte, die Abwehrreihen zu durchbrechen. Soll aber nicht heißen, dass die RHV-Eleven platt waren. In der Deckung wurden weiterhin Fehler des HSV erzwungen und Konterchancen erkämpft. Leider verspielte man an der Zahl 5 Konter und konnte somit nichts zählbares daraus machen. Im Angriff musste man sich durch zahlreiche Fehlpässe einigen Kontern des Gegners ergeben, der nun sein Führung fleißig ausbaute.

Fazit daraus: Bringen wir unsere eigenen Konterchancen im Tor unter und spielen unseren Angriff sicherer aus damit uns keine Konter in den Rücken fallen, dann verliert der RHVdas Spiel mit 5 Toren. Nichts desto trotz ist jene Partie als gelungener Einstand abgehakt. So kann es weiter gehen, so macht Handball spielen Spass, so werden wir gewiß auch einmal belohnt!

 Für den RHV spielten:

Johann Gössel, Dominc Tautz (5), Konstantin Zacher (1), Jason Thiele, Fabian Herzog (2), Fritz Findeisen, Dominic Fröming, Erik Scheuermann (3), Willi Wenzel (9/5)

Johannes Hartmann

zurück

 



 

 


Radebeuler HV – NSG Westsachsen (ZHC Grubenlampe)   22:50   (10:25)

Nachdem sehenswerten Auftakt gegen den HSV Dresden am letzten Wochenende musste der RHV am zweiten Spieltag in heimischer Lößnitzsporthalle so einiges verkraften.

Erster Kraftakt würde es werden, den krank fehlenden Dominic Tautz, sowie Tillmann Schneider zu kompensieren. Als nächstes standen uns zur Erwärmung deutlich, körperlich überlegene Sportfreunde aus Zwickau gegenüber.

Nichts desto trotz begann man die Partie wie gegen die Dresdener letzte Woche sehr beherzt und nutzte seine Chancen im läuferischen Bereich. Bis zum 5:5 parierten die RHV-Eleven jeden Gegentreffer mit einer passenden Antwort. Eine zeitige Auszeit (6.Min) vom Gast brachte die Spieler der Grubenlampe etwas besser ins rollen, sodass mit 5 Toren in Folge ein kleines Polster erspielt werden konnte. Nun besinnte sich der RHV aber wieder und hebelte die offensive Deckung der Grubenlampe ein um das andere über den Kreis aus. So konnte sich vor allem Konstantin Zacher mit 4 Treffern seiner Schnelligkeit und seinem Spielwitz beweisen.

Beim 9:16 mussten die Jungs der C-Jugend nun den größten Aderlass hinnehmen. Eine etwas fragwürdige rote Karte für unsere Torkanone Willi Wenzel, stellte die Mannschaft erstmals auf den Kopf. Bedenkt man, dass der RHV sonst keinerlei Strafen im gesamten Spiel bekommen hat, so ist jene Entscheidung mit nicht sehr viel „Fingerspitzengefühl“ zu verbinden.

Die längst geklärten Fronten des Spieles klafften nun noch deutlicher auf. Bis zur Halbzeit fanden die Radebeuler Kids erst einmal kein rechten Spielfaden wieder und gingen mit einem 10:25 in die Halbzeitpause.Nun war es Trainersache die Mannschaft bei der Stange zu halten. Klares Augenmerk lag weiterhin darauf, mit viel Laufarbeit und Köpfchen die Abwehrreihen des Gegners in Bewegung zu bringen. Der Gegner und selbst Willi kocht nur mit Wasser – warum also nicht selber mit Wasser kochen.

So passierte in der zweiten Halbzeit genau das was passieren muss um nicht vollends unter die Räder zu kommen. Das Team stellte sich auf die neue Situation ein und andere Spieler übernahmen neue Aufgaben.

So wurde vor allem im Aufbau, über Fabian Herzog, das Spiel in die Breite zelebriert, sodass die Deckung des Gegners aufgewirbelt wurde. Lennard Hoffmann wusste die entstandenen Lücken gut zu nutzen und traf fleißig ins Gebälk der Zwickauer.

Verbesserungwürdig bleibt jedoch unser Tempogegenstoß. Viel zu oft wurden eroberte Bälle postwendent zurück geschickt, was doppelt weh tut, wenn gleich wieder ein Gegentreffer fällt, als das man einen macht.

Trotzdem ist der Trainer mit der dargebotenen Leistung zu frieden. Spielwitz und Spielfreude sind zu erkennen. Laufbereitschaft und Wille zum Torerfolg waren deutlich zu sehen. Schaffen wir es unsrere 7-Meter-Würfe und die 100%igen Torchancne zu verwerten, so gelingen uns auch nahezu 30 Tore und die ein oder andere Konterchance des ZHC würde entfallen, sodass man unter 50 Gegentoren bleiben kann.

Also alles in allem – weiter auf Kurs!

Für den RHV spielten:

Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Konstantin Zacher (5), Jason Thiele, Fabian Herzog (3), Fritz Findeisen (1), Dominic Fröming, Erik Scheuermann (1), Willi Wenzel (3), Lennard Hoffmann (7), Johannes Saske (1), Christian Hummitzsch (1).

Johannes Hartmann

zurück


 

 

Spielbericht männliche Jugend C vom 30.09.2012

Radeberger SV - Radebeuler HV   27:30   (11:15)

 

Wenn man nach den ersten beiden Spielergebnissen beider Mannschaften geht, so war heute ein Spiel auf Augenhöhe der zweiten Tabellenhälfte zu erwarten. Für die C-Jugend des RHV also die Möglichkeit in der Sachsenliga zu punkten.

Recht vielversprechend begann auc h die Partie. Nach einigen Wurffehlern und technischem Dussel auf beiden Seiten, konnten die Radebeuler vom 3:3 an auf ihre starke Deckung bauen und auf ein 7:3 enteilen. Von Minute zu Minute steigerten sich die Karl-May-Städter und erhöhten zeitweise sogar auf 13:6. Ein gutes Spiel über die Breite, welches vorallem von Lennard Hoffmann, Willi Wenzel und Fabian Herzog ausging, brachte den RHV in keinerweise in Bedrängnis, sodass frech und fröhlich aufgespielt werden konnte.  Leider waren es zu viele klare Torchancen, welche Poe a Poe liegen gelassen wurden um den Sack bei zeiten zu zu machen. Noch dazu musste die Mannschaft fest stellen, dass jeder Spielerwechsel auf den Aufbaupositionen einen tiefen Knick ins Spiel brachte. So mauserten sich die Radeberger bis zur Halbzeit noch auf 11:15 heran, was einen Motivationsschub für die zweite Hälfte bringen sollte.

In der zweiten Halbzeit blieb so einiges im Radebeuler Team auf der Strecke. Allem voran die gemeinsame Spielweise. Wie es dann so oft ist, laufen die Fäden nur noch über Willi Wenzel, der heute wieder eines seiner größten Spiele ablieferte. Ausbildungsorientiert und mannschaftlich ging nichts mehr in die Bahnen zu rücken. So oft auch der Trainer noch versuchte die Mannschaft wach zu rütteln, am Ende blieb der Ball bei Willi hängen, der sehr viel Mut zur Lücke bewies.

Da von unseren Außenpositionen keine Torgefährlichkeit ausging, stellte sich die Abwehr der Bierstädter nun immer mehr auf das Angriffsgeschick unserer Aufbaureihe ein. Bis zum 22:18 ließ sich der 4 Torevorsprung noch gut verwalten, die Rechnung des eintönigen Angriffes bekam der RHV in der Schlußphase aber deutlich zu spüren.

Immer dünner wurde das Eis unter unseren Beinen, sodass sich der RSV schon bald mit 22:23 in Schlagdistanz befand. Das Erlebnis, eine Partie, welche spielerisch lange Zeit beherrscht wurde, noch aus der Hand zu geben, kennen die Jungs bereits aus der letzten Saison gegen die SG Klotzsche. Umso mehr Eifer die Radeberger aufbrachten, umso mehr Nervosität brachten wir in unser Angriffsspiel, sodass Bälle leichtfertig verschenkt wurden. Es war nicht möglich das Spiel wieder geordnet aufzunehmen, zumal man immer noch führte und es sich leisten konnte (SOLLTE!).

Das der RSV in der Schlußphase nicht die Führung in die Hand nahm war am Ende ihren eigenen technischen Fehlern, der ebenso schlechten Wurfausbeute und dem Bankverhalten zu verdanken.

Dem hinzu rannte Willi drei Konter des Gegners ab und rettete somit die ersten 2 Punkte der Saison.

 

Fazit:

- Wir brauchen mehr „Mut zur Lücke“ und reichen dadurch Gefährlichkeit von allen Positionen

- Eine bessere Trainingseinstellung würde den ein oder anderen Fehler im Spiel verhindern.

- Chancenverwertung und 2te Welle bleiben ein Sorgenkind des RHV.

 

Für den RHV spielten:

Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Fabian Herzog (2), Konstantin Zacher (2), Dominic Fröming, Erik Scheuermann (1), Willi Wenzel (15), Lennard Hoffmann (6), Tillmann Schneider (2), Christian Hummitzsch, Dominic Tautz (2)

Johannes Hartmann

zurück

 

 

 

Spielbericht ml. Jgd. C1 vom 06.10.2012

Radebeuler HV - Handball Akademie Leipzig/Delitzsch   18:38   (9:15)

 

Der Radebeuler Trainer wird schon immer etwas komisch angeschaut, wenn er auf die Frage, wie die Jungs denn gespielt haben, antwortet: „Die Jungs haben gut gespielt, ich bin zufrieden. 18:38 verloren!“

Dies ist keineswegs Ironie, dies ist ausbildungsorientierter Handball und bis dato, zum 4ten Spieltag, haben sich die Radebeuler sehr gut verkauft und die Entscheidung zur Sachsenligateilnahme positiv bestätigt.

Legt man zum heutigen Spieltag einmal die Fakten auf den Tisch, dass der RHV der jüngere Jahrgang 99/00 ist und gegen 98/99 Spieler gespielt hat, dass der RHV 3mal Training hat und der Gegner 7mal trainiert, dass der RHV sich einfach so gefunden hat und die Leipziger eine Elite sind, dann war das schon ein schönes Wochenende.

Unsere Aufbaureihen haben über die Breite lauffreudig ihre Chancen erspielt, am Kreis haben sich Fabian Herzog und Dominic Fröming für die fehlenden Fritz Findeisen und Konstantin Zacher beachtlich unter Beweise stellen können und unsere Außen haben versucht etwas Unruhe durch das Einlaufen am Kreis zu stiften.

Natürlich ist lange nicht alles ausgereift, aber Meister sind ja auch noch nicht vom Himmel gefallen.

Größter Pluspunkt an jenem Tag war aber vorallem die über weite Strecken gut funktionierende Abwehrarbeit.

So kam es auch nicht von ungefähr, dass man über die Stationen 2:0, 4:2, 8:6 das Spiel in seiner Hand behielt. Disziplinert ausgespielte Angriffe gaben den Leipzigern bis zur 15.Minute keine Chance das Spiel, wie erwartet, an sich zu reisen.

Von da an verloren die Karl-May-Städter aber ihre klare Linie und die Leipziger konnten mit einer Serie von von 9:0 auf 8:15 enteilen. Eine kurze Auszeit hätte da wohl helfen können, jene blieb jedoch aus und so musste sich das Trainergespann Hartmann/Niesen mit einem 9:15 zur Halbzeit zufrieden geben. Trotzdem war bis zur Halbzeit das handballerische Tagesziel wieder erreicht. Man hat auf Augenhöhe sehenswert mitgespielt und sein Können unter Beweis gestellt. Auf Grund der heute geringen Kaderstärke war davon auszugehen, dass der RHV in der zweiten Halbzeit konditionell wieder den kürzeren ziehen würde. Daher war es das Ziel für die zweite Hälfte, seine Angriffe weiterhin ohne Hast bis zur klaren Torchance zu Ende zu spielen, um nicht wieder unnötig viele Gegenstöße zu bekommen.

Jenes Unterfangen ging komplett in die Hose. Zu leichtsinnig ließen sich die Radebeuler zu riskanten Pässen und Würfen verlocken und bekamen postwendent die Rechnung. Schön wäre es, könnte die Mannschaft in Zukunft auf eine breitere, eingespielte Bank zurückgreifen, um mit den Kräften 50.Minuten mithalten zu können.

Im Großen und Ganzen war es aber wieder ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Moral und Kampfgeist sind und bleiben vorhanden, denn der Spass am Handball ist da.

Es gibt gut kämpfende Verlierer und Verlierer die sich ihrer Aufgabe garnicht erst stellen.

Das letztere sind unsere Jungs des RHV keineswegs.

 

Für den RHV spielten:

Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Fabian Herzog (1), Dominc Fröming, Erik Scheuermann, Willi Wenzel (7), Lennard Hoffmann (3/3), Christian Hummitzsch, Dominic Tautz (4), Jason Thiele
 

Johannes Hartmann

zurück

 



NSG RIO (SHV Oschatz) - Radebeuler HV   28:23   (12:15)

Bei einer Niederlage mit nur 5 Toren wird ein Handballfachmann sicherlich von der Möglichkeit eines Sieges ausgehen. Schaut man sich den 3 Tore Vorsprung zur Halbzeit an, so kann man dies sogar noch untermauern. Erwähnt man nun, dass der RHV einen Bomben-Start in die zweite Halbzeit hatte und sich mit 19:13 deutlich absetzen konnte, so wird der Fachmann wohl eher die Arme über den Kopf zusammen schlagen. Er zückt nun kurz seinen Rechenschieber und stellt fest, dass man von jenem Punkt an mit 4:15 alles Errungene mit dem A**** wieder eingerissen hat. Jetzt wird die große Frage folgen: ?Wie konnte das passieren??.


Auch wenn die Jungs des RHV auf unsere Stamm-Aufbaureihe um Fabian Herzog (krank) und Lennard Hoffmann (schulisch verpflichtet) verzichten mussten, so konnten sie doch auf eine recht gut besetzte Bank zurück greifen. Vor allem für Johannes Saske, Christian Hummitzsch und Dominic Fröming bedeutete dies heute neue Verantwortungen zu übernehmen. Natürlich waren von vorn herein zum Normalspiel einige wacklige Bauklötzer zu erkennen, aber der Wille war da und ein Plan auch. Die ruhige Note um jene Spieler gab dem ganzen mit seiner Ballsicherheit Willi Wenzel.

So starteten beide Mannschaften sehr abtastend ins Spiel. Durch einige Fehlwürfe gelang es den Oschatzern als erstes sich abzusetzen (6:9). Das Radebeuler Spiel wurde von Minute zu Minute in der Deckung aber immer stabiler und so konnten die RHV-Eleven, um ihren heute sehr starken Rückhalt Johann Gössel, eine Serie von 6:0 starten und die Führung für sich behaupten.
Das Radebeuler Konterproblem war wie weggezaubert und man münzte die Ballgewinne in der Abwehr zu einfachen Toren im Angriff um.
Jene Stärke wollte man auch in die zweite Halbzeit mitnehmen. Es klappte auch! Der 3 Torevorsprung wurde ausgebaut, die erhoffte Spielsicherheit blieb jedoch auf der Strecke liegen.

In den folgenden fünf Minuten ackerten sich die Oschatzer bis auf ein 19:18 heran. Alles erarbeitete war dahin, die Auszeit wurde fällig. Was war passiert?

Der Gegner ist zielstrebig und bissig und hat sich in der Deckung nun auf unser Spiel eingestellt. Vorallem Willi Wenzel wurde gut aus dem Spiel genommen. Bei weitem aber noch nicht so, dass er nicht für die anderen hätte weiter spielen können. Dort lag aber das Hauptproblem der ganzen Sache. Die breite Torgefährlichkeit fehlte. Die NSG RIO spielte nun mit ihrer besten sechs Spielern fast komplett durch und erhöhte die Aggresivität in einem ausbildungsuntypischen 6:0-System in der Deckung. Viel zu beeindruckt, anstatt lauffreudiger, stand man nun seinem Gegenspieler gegenüber. Die älteren Spieler der Oschatzer packten kräftig zu und die bis zu 2 Jahre jüngeren Radebeuler mussten nun ihren körperlichen Unterlegenheiten Tribut zollen. Durch enorme Lauffreude und Spielwitz hätte man die unbeweglichen ?Riesen? locker stehen lassen können, aber jene Fähigkeiten haben leider noch nicht alle in unserer Truppe, sodass der RHV heute hier an dieser Stelle in die Spirale nach unten eingestiegen ist. Poe a poe arbeitete der SHV sich nun zu den nächsten 2 Zählern der Liga. Kampf und Wille waren zwar weiterhin da, aber kurz um - mehr ?Handball spielen? als ?Handball fighten? hätte den Spartiaten Radebeuls viel mehr gebracht.

Ein großer Schritt der Erkenntnis sollte für die Sportler um Willi Wenzel heute aber gegangen wurden sein. Die RHV C-Jugend muss ihr selbstverständliches Vertrauen auf unsere Torkanone langsam ablegen und selber versuchen in jene Fußstapfen zu treten.
Ein Sieg wäre uns dann ganz sicher gewiss gewesen?

Für den RHV spielten:
Johann Gössel im Tor, Konstantin Zacher (2), Jason Thiele, Fritz Findeisen, Dominic Fröming (2), Erik Scheuermann (5), Willi Wenzel (4/3), Johannes Saske (1), Christian Hummitzsch (4), Dominic Tautz (2)

Johannes Hartmann

zurück

 



NSG Rottluff/Limbach O. 2 - Radebeuler HV   37:27   (16:13)

Nach langer Spielpause ging es nun wieder los, zahlreiche Spielpraxis zu sammeln. Gleich am ersten Wochenende trafen unsere Jungs der C-Jugend dabei auf einen Mitfavoriten um die hinteren Tabellenplätze. Hier war die Möglichkeit da, vielleicht noch einmal zu punkten, bevor in den nächsten Wochen die höher angesiedelten Truppen sich in Radebeul zum Spiel vorstellen würden.

Leider konnte man gegen die Chemnitzer Truppe lediglich das 1:0 als Führung verbuchen. Den Rest der Spielzeit liefen die Karl-May-Städter dem Erfolgserlebnis hinterher. Bis zum 7:9 in der 18.Minute war der Rückstand, dem auf beiden Seiten fehlerbehaftetem Spiel, noch klein zu halten. Nun aber legten die Karl-Marx-Städter eine Schippe drauf und konnten mit 4 Toren in Folge ein sicheres Polster erspielen. Jene Phase hatte aber nicht lange bestand. Im Gegenzug wusste nun der RHV die technischen Fehler des Gegners, mit erfolgreichen Tempogegenstößen, zu nutzen und mauserte sich bis zur Halbzeit wieder auf 3 Tore heran.
Das man nicht noch näher den Anschluss fand, ist der heute über weite Strecken schwachen Deckung zu verschulden. Eine solche desolate Abwehr im 1:1- Verhalten, sowie beim Übergeben-Übernehmen hat der RHV in dieser Saison noch nicht an den Tag gelegt. Umso geschockter waren auch die Trainer. Das in den letzten Wochen trainierte Angriffsgeschick funktionierte über weite Strecken recht ansehnlich. Dem RHV gelang es im Gegensatz zu vorherigen Spielen die Tore über die Breite zu erzielen. Es blieb jedoch aus, sich für die Tore im Angriff mit Ballgewinnen in der Abwehr zu belohnen.
So verlief die zweite Hälfte folgerichtig im Schlagabtausch. Der RHV verkürzte auf 2 Tore, die Rottluff legte wieder ein Tor drauf. Bis zum 23:27 in der 40.Minute blieb der RHV so auf Schlagdistanz. Ein Einbruch im Chemnitzer Spiel wäre aber auch nach zwei Tagen des Spielens nicht zu erwarten gewesen. Genauso wie der RHV, konnte auch die Rottluff ein breites Trefferbild vorweisen, sodass die vielen Lücken im Radebeuler Deckungsverband immer wieder gefunden wurden.
Wie es dann so oft ist, wenn man sich erfolglos die Zähne ausbeißt, versucht man nun die Dinge übers Knie zu brechen und verliert vollends den Faden. Den Chemnitzern gelang es somit sich das Ergebnis noch deutlich zu versüßen.

In den nächsten Wochen muss der Fokus also wieder mehr auf das sichergeglaubte Deckungsverhalten gelegt werden, um sich für die erkämpften Tore zu belohnen. Wieder eine Baustelle mehr!

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Fabian Herzog (3), Konstantin Zacher (2), Jason Thiele, Dominic Fröming (1), Erik Scheuermann (2), Willi Wenzel (8/1), Johannes Saske, Lennard Hoffmann (6/1), Christian Hummitzsch (1), Dominic Tautz (2)

Johannes Hartmann

zurück

 



Radebeuler HV - Limbach 1.   20:41   (8:20)

Nach der bitteren Niederlage gegen die zweite Vertretung der Limbach am letzten Wochenende, stand heute die erste Vertretung in heimischer Lößnitzsporthalle auf dem Plan.
Unter Leitung des Co-Trainers Sebastian Niesen sollten heute die eklatanten Abwehrfehler vom letzten Wochenende abgestellt werden. Dem Trainer Johannes Hartmann (auf Arbeit unterwegs) sollte das Spiel einen schönen Montagabend bei einer Videoauswertung bescheren. Was er da zu sehen bekam, war zum letzten Wochenende eine Steigerung, jedoch bei weitem nicht genug um zufriedenstellend die nächsten Trainingsziele anzugehen. Baustelle Nr.1 bleibt die Abwehrarbeit!

Eine Baustelle welche sich hingegen langsam von alleine bearbeitet ist der Angriff. Ein sicheres Aufbauspiel, Spielwitz und Mut zum Tor sind von Spiel zu Spiel nun zunehmend zu erkennen. Mit einem 2:0 konnten sich die RHV-Eleven so die erste Führung erspielen. Unerwartet Laufschwach präsentierten sich die Limbacher in der Abwehr. Da konnte ihre zweite Vertretung am letzten Wochenende deutlich besser glänzen. Nicht von ungefähr kam es daher, dass sich zahlreiche Torchancen für die Radebeuler ergaben. Ein starker Torhüter und ein gut eingeschultes Konterspiel über Marc Esche machten jedoch den hohen Ergebnisunterschied des Spieles aus. Die NSG setzte sich folgerichtig durch die Wurffehler der Karl-May-Städter mit 6:14 ab und sollte im Laufe des Spieles ihre Führung noch weiter ausbauen.
Die wenigen Stellungsangriffe die der Gegner zelebrierte, konnten Positionsabhängig sehr gut verteidigt werden. Das berüchtigte schwache Glied in der Kette war jedoch viel zu schnell gefunden und so war es wie letztes Wochenende, dass der Gegner immer wieder im 1:1 die entscheidende Lücke zum Torerfolg fand.

Wie schon oft in der Saison beobachtet, ließen die Spieler des RHV ihre Köpfe nicht hängen und versuchten fleißig ihre Hausaufgaben zu erledigen.

Fazit des ganzen Spieles:
- Ein Gegner körperlich überlegen (alles 98? Jahrgang) konnte im Angriff über die komplette Zeit spielerisch überwunden werden.
- Eine schlechte Wurfausbeute, auch ein starker Torhüter der NSG, sorgte für zu wenige, eigene Tore und für zu viele, schnelle Gegentore.
- Die Körperlichkeit in der Abwehr, sowie die richtige Stellung zum Gegenspieler müssen weiterhin trainiert werden.
- Der Abwehrverbund ist nicht kompakt (nur wenig Aushilfe vom Nebenspieler). Auch die flinke Beinarbeit fällt sehr dürftig aus.
- Rückzugsverhalten, Laufbereitschaft und mehr spürbarer Teamgeist können noch viel besser präsentiert werden.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Fabian Herzog, Konstantin Zacher (1), Jason Thiele (1), Fritz Findeisen, Dominic Fröming (1), Erik Scheuermann (1), Willi Wenzel (5), Lennard Hoffmann (0/2), Johannes Saske (1), Christian Hummitzsch (2), Tillmann Schneider (2), Dominic Tautz (4)

Johannes Hartmann

zurück

 



Radebeuler HV - NSG EHV/NH Aue  15:38

Am 8.Spieltag in der Sachsenliga stand dem RHV eine aus der letzten Saison bekannte Größe gegenüber. Mit dem Sachsenmeister der letztjährigen D-Jugendsaison waren die Fronten in diesem Spiel klar verteilt. Leider schien dementsprechend tief die Willenskurve für das Spiel angesetzt worden zu sein. Ohne Körperspannung und erkennbares Feuer brachte es der RHV zustande, dem Zuschauer eine stupid verlaufende Partie anzubieten, welche nicht den kleinsten Hauch einer Überraschung erhoffen ließ.
Nach zehn Minuten des Spielens brauchten sich die Trainer schon keine Gedanken mehr machen, wie man gegen die Spieler von Aue zu Erfolgen kommen könnte. Die Grundvoraussetzungen, selber ein Tor mit vollstem Einsatz erzielen zu wollen und dem Gegner respektlos die Stirn zu bieten, waren leider nicht gegeben. Jene Ausstrahlung konnten nur Willi Wenzel und Dominic Tautz erzeugen. Für die Nickelhütte eine leichte Aufgabe, sich gegen beide zu stemmen.

Über die Halbzeitpause konnte man sich dem peinlichen Auftritt nicht wirklich entledigen. Zwar steigerte man seine Laufbereitschaft ein wenig mehr im Rückzugsverhalten, dem desolaten Treiben konnte man damit aber kein Einhalt gebieten. Das Endergebnis spricht letztlich den Tiefpunkt der Saison aus.
Für die Radebeuler C-Jugend stellt sich daher künftig eine neue Grundfrage: "Ist man noch bereit sich dem Kampf zu stellen?" Es war von vorn herein klar, dass wir der körperlich unterlegenere und jüngere Jahrgang in der Liga sein werden. Jenen Nachteil wollten wir mit erhöhter Laufarbeit abstellen. Niemand sagt etwas über gescheiterte Angriffsversuche und Fehlwürfe. Wenn jedoch alle nur zuschauen, wie aus genannten Fehlern Angriff für Angriff ein Kontertor eingenetzt wird, spricht dies nicht gerade für eine kämpferische Leistung. Ebenso verwunderlich ist es, dass scheinbar fast alle Spieler die 50.Minuten Spielzeit ohne Auswechslung überstehen. Hier besteht ohne Frage ein riesiges Potenzial nach oben. Wer nach 10. Minuten noch nicht K.O. ist, hat sein Ziel verfehlt. Das wäre doch mal eine Vorgabe!

Für den RHV:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Fabian Herzog, Konstantin Zacher, Jason Thiele, Fritz Findeisen, Dominic Fröming, Erik Scheuermann, Willi Wenzel (9), Lennard Hoffmann (2), Johannes Saske (2), Tillmann Schneider, Dominic Tautz (2)

Johannes Hartmann

zurück

 


Radebeuler HV - LHV Hoyerswerda   29:23   (17:13)

Winterzeit ist Hallenzeit. Wie schön ist es doch bei minus 10 Grad Außentemperatur in einer warmen Sporthalle ein Handballspiel zu genießen. Noch viel schöner ist es, wenn die taktische Marchrichtung stimmt und der Trainer des RHV dafür mit einem Sieg belohnt wird. Was die C-Jungs an diesem Samstag für eine Leistung auf den Tisch gelegt haben, war eine deutliche Steigerung zu den letzten Partien. Über jede Position lauffreudig und bissig präsentierte der RHV ein gutes Komplettpaket.

Das Augenmerk wurde heute klar auf die Abwehr gelegt.
Mit einer offensiven 3:3 galt es die zuletzt schwächelnde Defensive in der Nahwurfzone zu umgehen.
Eher schlecht als recht konnte jenes Vorgehen in den ersten Minuten umgesetzt werden. Bis zum 5:8 konnten die Zuse-Städter aus jedem Angriff mit gezielten Pässen in unsere Schnittstellen ein Tor erzielen. Bei den Radebeulern war heute aber von der ersten Minute an ihr Kampfeswille zu erkennen, sodass es kein Grund zur Panik gab. Eine kleine Korrektur da, eine kleine Korrektur dort und so langsam reifte das Abwehrgeschick aus. Bis zum 11:11 in der 16.Minute war man nun vollends auf den Gegner eingestellt und nahm folgerichtig das Heft in die Hand.
Wie es so oft in Radebeul ist, funktioniert der Angriff bei guter Abwehr von selbst. Über den Halbzeitstand von 17:13 baute man den Vorsprung kurzzeitig sogar auf 23:16 aus. In dieser Phase des Spieles wurde der LHV so konsequent abgedeckt, dass es nur so technische Fehler und Fehlabspiele hagelte, die der RHV dankend annahm. Über eine Reihe von Fehlern im eigenen Angriff brachte man den LHV sieben Minuten vor Spielende jedoch noch einmal ins Spiel (24:21) zurück.
Ein gut aufgelegter Johann Gössel im Tor verhinderte jedoch schlimmers und der heutige Siegeswille sorgte noch einmal für ein deutliches nachwaschen im Spielgeschehen, sodass dem LHV die letzte Hoffnung auf den Sieg genommen werden konnte.
Mit einem 29:23 sind nun auch endlich in heimischer Halle die ersten Punkte zu Hause geblieben.

Fazit: Heute stimmte die Einstellung, der Wille und somit automatisch der Laufeinsatz. Logische Endkonsequenz ist ein schön anzusehendes Spiel mit positivem Ausgang.
Man könnte natürlich auch sagen das es an den Trikots lag, in denen der RHV heute spielte. Erster Sieg im neuen Trikotsatz, mal schauen zu welchen Siegen uns die von der ?ERGO-Versicherung Lutz Krause? gesponsorten Trikots noch so hinführen?

Für den RHV spielten:
Johann Gössel (TW), Jason Thiele (1), Dominic Fröming, Willi Wenzel (10/2), Lennard Hoffmann (3/2), Johannes Saske (2), Tillmann Schneider, Christian Hummitzsch (4), Dominic Tautz (5), Fabian Herzog

Johannes Hartmann

zurück

 



 

Radebeuler HV - HSV Dresden 28:31 (9:13)


Eine knappe Niederlage im Derby der Sachsenliga!

Im Hinspiel unterlagen die Radebeuler den Landeshauptstädtern noch deutlich mit 25:40, umso überraschender erscheint daher das 28:31 vom Wochenende. Aber nein, nichts mit Überraschung. Der RHV war wirklich so gut und wer dabei gewesen war, der hat sehr wohl wahrgenommen, dass das Ergebnis auch gern hätte anders herum stehen können.
Zwar liefen die Jungs aus der Karl-May-Stadt immer einem Rückstand hinterher, jedoch blieben sie immer auf Schlagdistanz und behaupten viele Phasen des Spieles für sich.

Nach dem man in der 6.Minute endlich im Spiel angekommen war und den Anschluss zum 1:3 erzielte, konnte dem HSV Dresden eine Partie auf Augenhöhe aufgezwungen werden. Die läuferische Stärke erlaubte es dem RHV das Dresdener Angriffsgeschick enorm zu erschweren. Vor allem den großen "Shootern" des HSV konnte so über das Spiel hinweg sehr gut der Schneid abgekauft werden. Im Angriff fand sich jedoch noch reichlich Sand im Getriebe. Auslösehandlungen fanden zwar statt, in den Folgezügen fehlte jedoch der entscheidende Druck zum Tor, die Chancen zu seinen Gunsten auszulegen. Folgerichtig waren es auch nur 9 Tore, welche der RHV zur Halbzeit auf der Habenseite verbuchte. Nichts desto trotz zeigten sich keine spielerischen Defizite gegen die deutlich älteren Dresdener Spieler. Den Spielern des RHV wurde dies zunehmend bewusster, sodass in der zweiten Halbzeit ein noch deutlicherer Siegeswille zu erkennen war. Jedweder Respekt und jedwede Erwartung von vor dem Spiel war abgelegt.

Die zweite Halbzeit verdeutlichte die spielerische Stärke des RHV noch weiter. Über die Spielerbreite konnte der RHV individuell, wie auch taktisch das bessere Spiel zelebrieren. Das einzige Sandkorn was sich bis zu letzt aber nicht aus dem Getriebe des RHV entfernen lassen wollte, war jenes der Chancenverwertung. Der nötige Druck konnte nun erzeugt werden, eine Vielzahl an Chancen wurde daher auch erarbeitet, jedoch war es der Rückhalt der Dresdener, welcher zu oft, bei seinen Versuchen sich so schnell wie möglich auf den Boden zu setzen, abgeworfen wurde.
Dem HSV gelang es daher sich zwischenzeitlich sogar auf 7 Tore abzusetzen. Im Schlagabtausch rannte der RHV in den folgenden Minuten diesem Rückstand weiter hinter her, obwohl er spielerisch überzeugte. In den letzen 15. Schlussminuten machten einzig und allein zwei Einzelkämpfer des HSV Dresden den Unterschied aus. Vorrangig über die Außenpositionen spielten sie da ihre Körpergröße aus und verhinderten das schnelle Aufschließen des RHV.
Unbeeindruckt und mit eisernem Willen hielten die RHV-Jungs das Tempo hoch, sodass über einige Ballgewinne zum Ende hin, schnelle Tore erzielt werden konnten. Schade, es hat leider nicht gereicht. Zu früh war die Zeit abgelaufen, aber kein Grund zum Trübsinn. Eine kompakte Leistung und eine deutlich zu erkennende Saisonsteigerung nimmt ihren Lauf. So macht es Spaß einem ausbildungsorientierten Handeln zuzuschauen.

Für den RHV spielten.
Johann Gössel im Tor, Konstantin Zacher, Jason Thiele, Christian Hummitzsch (3), Fritz Findeisen (3), Dominic Fröming (2), Erik Scheuermann (4), Willi Wenzel (6/1), Johannes Saske (3), Tillmann Schneider, Dominic Tautz (7)

Johannes Hartmann

zurück

 


 

Radebeuler HV - SC DHfK Leipzig 19:38 (9:20)

Das Ergebnis sagt bereits alles über die Möglichkeiten auf Punkte des RHV aus. Keine Chance!
Erstmals in der heimischen Elbsporthalle zu Gast, liefen unsere C-jugendlichen ihrer zuletzt guten Entwicklung weit hinterher. Nicht nur gegen die Sportler der DHfK, auch in der Liga mit insgesamt 431 Gegentoren nach 12 Spielen, stellt man die schlechteste Deckung. Dabei sah es in den letzten beiden Spielen gegen Hoyerswerda und Dresden recht zuversichtlich aus, das Deckungsproblem endlich in den Griff bekommen zu haben. Pustekuchen!
Gegen die Leipziger aggierten unsere Jungs sehr fahrlässig, sodass es keine zehn Sekunden brauchte, bis es im Radebeuler Tor klingelte. Zuordnungsprobleme, mangelnde Verständigung und Bisslosigkeit prägte das Spiel des RHV. Damit sei nur die Abwehr erklärt. Im Angriff sah es keineswegs besser aus. Von Zeit zu Zeit glaubte man sich bei einer E-Jugendtruppe wieder zu finden. Lasche Pässe, fehlende Lauf-und Spielfreude, sowie Fangfehler formten ein wunderbares Abbild des regnerischen Sonntagwetters in der Halle.
Dabei sind die Leipziger bei weitem keine Übertruppe gewesen. Im Vergleich zu anderen Spielen hatten wir schon bedeutend lauffreudigere Vereine zu Gesicht bekommen. Zwar konnten die Leipziger mit guten Finten im individuellen Bereich hervor stechen, jedoch sollte dies bei einer offensiven Deckungsweise nicht immer den Durchbruch mit sich bringen. Tat es aber!
Es wäre zwar im Rahmen des Möglichen gewesen deutlich mehr Tore selber zu verwerten, aber eine schlechte Chancenverwertung und ein gut aufgelegter Leipziger Schlußmann verübelten uns sogar noch die 20.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Dominic Tautz (4), Konstantin Zacher, Jason Thiele, Fabian Herzog, Fritz Findeisen, Dominc Fröming (1), Erik Scheuermann, Willi Wenzel (5/4), Johannes Saske (1), Tillmann Schneider (1), Christian Hummitzsch (3)

Johannes Hartmann

zurück

 




NSG Westsachsen - Radebeuler HV 36:30 (17:12)

Nach der schläfrigen Leistung vom letzten Wochenende ist der C1-Jugend eine deutliche Steigerung gelungen, sodass das Spiel gegen die DHfK mehr als Patzer da steht, als die letzlich guten Leistungen.
Gut motiviert und von Beginn an konzentriert stellten sich die RHVler ihrer schweren Aufgabe sehr gut. Im Hinspiel verlor man allzu deutlich mit 22:50.

In den ersten Spielminuten fehlte es dem ein oder anderen noch ein wenig an Selbstvertrauen, sodass keine Durchschlagskraft erzeugt werden konnte. Die Abwehr stabilisierte sich mit der Zeit jedoch sehr gut und der Angriff reifte von Minute zu Minute ebenso aus. Der Rückstand von 2:5 konnte in kurzer Zeit wieder eingefahren werden (5:6).
In einer recht fairen Partie ist es dem RHV von nun an gelungen, widererwartend spielerisch mit zu halten. Das sich die Zwickauer bis zur Halbzeit absetzen konnten war einzig der hohen Passfehlerquote geschuldet. Vorallem bei den Tempogegenstößen waren wir erneut nicht in der Lage den Ball aus den eigenen Reihen nach vorn zu bekommen, sodas die NSG dankend einnetzen konnte.

Über ein solides und konzentriertes Hanbballspiel anfangs der zweiten Halbzeit brachten sich die Radebeuler wieder in Schlagsitanz (18:20). Der Fehlerteufel im Passspiel konnte aber leider nicht über die volle Länge verbannt werden, sodass es aus blieb, das Spiel auf die Kippe zu bringen.
Ein gut aufgelegter Willi Wenzel, welcher heute auf der Mitte ein gefährliches Spiel zelebrierte und abermals seine Nebenmänner erfolgreich bediente, konnte dem auch keine Abhilfe bringen.
So sah sich der RHV trotz einer durchweg kämpferischen Leistung über die Stationen 20:25, 24:30 und 27:33 immer im Hintertreffen.
Mit einem 30:36 am Ende wurde somit eine statistisch, wie auch sichtliche Verbesserung gegenüber dem Hinspiel abgelegt.

Gelingt es diese Leistung mit ins nächste Wochenende zu nehmen, so wird gegen den Radeberger SV sicherlich ein Heimsieg möglich sein.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Dominic Tautz (9), Jason Thiele, Fritz Findeisen (1), Dominic Fröming (2), Erik Scheuermann (1), Willi Wenzel(10/1), Lennard Hoffmann (2/1), Johannes Saske (1), Tillmann Schneider (1)

Johannes Hartmann

zurück

 


Radebeuler HV - Radeberger SV   24:20   (11:11)

Das die Chance auf die nächsten zwei Punkte der Saison möglich waren, zeigte recht deutlich schon die Tabelle. Mit der roten Laterne stellte sich der Radeberger SV in der Lößnitzsporthalle vor. Im Hinspiel hatte man bereits das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. In einer hart umkämpften Partie konnten die Karl-May-Städter die Punkte aus Radeberg entführen. In heimischer Halle sollte das Spiel nun etwas sicherer gestaltet werden, was leider nicht so recht funktionierte.

Zwar legten die Radebeuler in der Anfangsphase immer vor, ausgebaut werden konnte das Ergebnis jedoch nicht. (2:0, 4:2, 6:4, 9:7) Zu unkonzentriert aggierte die Abwehr gegen die plumpen Versuche des RSV über den Kreis durch zu brechen. Im Angriff gab es zweierlei Probleme. Zum ersten war die Chancenverwertung sehr desolat und zum zweiten muss man fairerweise erwähnen, dass der Radeberger Schlußmann nicht schlecht parierte. Den ein oder anderen 100%igen hätte man dann aber doch vielleicht tun sollen. Schlußendlich stehen laut Statistik 24 Toren, 24 Fehlwürfe gegenüber. Nimmt man noch die 10 notierten, technischen Fehler dazu, landet man bei einer Angriffseffektivität von 41%. Weit hinter Normalmaß gelegen sind hierbei noch nicht einmal die verpassten Konterchancen einberechnet.
Alles in allem hätte ein 34:20 das mögliche Ergebnis sein können. Auch so gut hätte man aber mit angesprochener Leistung mit 24:28 den kürzeren ziehen können.
Das dies nicht so kam, ist unserem Rückhalt zu verdanken. Immer wieder parierte RHV?s Johann Gössel die Nachlässigkeiten in der Deckung und hielt seine Jungs in der Spur.
Bishin zum 18:18 war die Partie sozusagen ein Duell der Torhüter. Dann endlich löste der RHV die Handbremse und setzte sich entscheidend ab (21:18) und brachte die Partie ohne Spannung zu Ende.

Fazit: Der gesamte RHV ist bekannt für seine Intervallleistungskurve. Unsere C-Jugend stellt keine Ausnahme dar. Der Kampf aber stimmte und die Punkte bleiben zu Hause. Was will man mehr?

Für den RHV spielten:
Johann Gössel im Tor, Dominic Tautz (1), Konstantin Zacher (2), Jason Thiele, Fritz Findeisen, Dominic Fröming, Erik Scheuermann (1), Willi Wenzel (12/1), Lennard Hoffmann (2/1), Johannes Saske (1), Christian Hummitzsch (3)

Johannes Hartmann

zurück

 


Handball Akademie Leipzig - Radebeuler HV 41:12 (14:6)

Ein solch deutliches Ergebnis zu kommentieren scheint recht überflüssig. Hier trotzdem der Versuch dazu.
Die Rollen waren selbstredend vor dem Spiel bereits verteilt. Der ungeschlagene Tabellenführer gegen die Rookies vom RHV. Dem Trainer war es so bereits schon recht, wenn man es von Zeit zu Zeit schaffen würde, ein wenig handballerische Klasse zu zeigen. Mit voller Truppe, bis auf unseren Coswiger Recken "Hummel", sollte jene Chance auch gut wahrzunehmen sein.

Nach dem 1:0 der Messestädter konnten unsere Aufbaureihen nach einigen Balleroberungen in der Deckung sogar die 2:1-Führung für sich verbuchen. Bis zum 4:4 nach ca. 10 Minuten hatte der Radebeuler Angriff, auf Grund guten Zusammenspieles, ein ansehnliches Spiel präsentiert. Jetzt aber fehlten uns weitere Angriffsideen und die fehlende Cleverness funktionierendes gleich noch einmal nachzuwaschen. Obendrein stellte sich die Deckung des Gegners nun auf unsere Aufbaureihe ein, sodass es gut möglich war, über den Kreis und die Außen zu agieren.
Zu druck- und bisslos war das Geschick unserer Außen jedoch, sodass keine Entlastung für den Aufbau zustande kam. Positiv wiederum waren die versuchten und gut vorbereiteten Anspiele an den Kreis, welche aber meist durch fehlende Konzentration nicht zu Toren umgemünzt werden konnten.
Verbunden mit einer guten Deckung in der das "Übergeben und Übernehmen" super funktionierte, konnte die erste Halbzeit positiven Gemütes zu Ende gebracht werden.

Deckung? solide Chancenverwertung? Druckvoller Angriff? Sicheres Passspiel? Spielfreude?
Alles war in Halbzeit zwei nicht wirklich zu erkennen.
?.und das Spiel ging zu Ende!

Alles in allem war dies eine gute Standortbestimmung zum professionellen Handball. In der Hoffnung, dass sich jeder einmal da und auch mal dort ein Scheibchen abgeschnitten hat, kann es mit großem Eifer in die nächsten Trainingseinheiten gehen.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Dominic Tautz (3), Jason Thiele, Fabian Herzog, Fritz Findeisen (1), Dominic Fröming, Erik Scheuermann, Willi Wenzel (2/1), Lennard Hoffmann (1/1), Johannes Saske (2), Tillmann Schneider (1)

Johannes Hartmann

zurück